• Verbandspräsidentin Prof. Dr. Ines Zenke zur Gemeinschaftsdiagnose

25.09.2025

Berlin, 25. September 2025 – Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten in ihrer heute vorgestellten Gemeinschaftsdiagnose ein moderates Wachstum der deutschen Wirtschaft im kommenden Jahr um 1,3 Prozent. Einen wichtigen Beitrag leisten dabei das vom Wirtschaftsforum der SPD befürwortete 500 Milliarden Euro schwere Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz sowie die Ausnahme von der Schuldenbremse für Verteidigungsausgaben.

„Die Rekordinvestitionen sind ein notwendiges und richtiges Signal, um Deutschland zu modernisieren und die Transformation voranzubringen. Aber: Staatsausgaben allein schaffen noch keinen nachhaltigen Aufschwung“, betonte Prof. Dr. Ines Zenke, Präsidentin des Wirtschaftsforums der SPD.

Die Institute warnen, dass ohne tiefgreifende Reformen das Wachstum verpuffen könnte. Sie fordern bessere Rahmenbedingungen, damit Unternehmen in ihre Standorte und die Ausweitung ihrer Kapazitäten investieren können.

„Wir teilen die Analyse der Institute: Deutschland braucht Strukturreformen, die den Unternehmerinnen und Unternehmern signalisieren, dass sie genau hier willkommen sind. Es geht darum, Bürokratie abzubauen, allerorts den Willen zum Ermöglichen zu stärken und alles zu tun, um die Innovationskraft unserer Wirtschaft zu stärken. Gut sind etwa die Vorschläge zur Verbesserung der Effizienz des Staates, zur Stärkung des Humankapitals und der Arbeitsanreize sowie zum Abbau von Innovationshemmnissen. Wir wissen um unsere Defizite und wir wissen um unsere Stärken, die Analyse ist abgeschlossen. Nun heißt es, konsequent zu handeln und gerade die Maßnahmen nach vorn zu bringen, die schnell und einfach wirken, hebeln und Knoten lösen“, so Zenke.

Um die notwendigen Reformen für einen nachhaltigen Aufschwung wird es ganz zentral auf der Wirtschaftskonferenz des Verbandes am 8. Oktober in Berlin gehen – unter anderem mit SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf, MdB, Bundesministerin Katherina Reiche und Bundesminister Dr. Karsten Wildberger.

„Die Gemeinschaftsdiagnose macht klar: Die Weichen für ein Jahrzehnt des Wachstums stellen wir jetzt. Wir brauchen Reformen, die Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen stärkt. Und übrigens dürfen wir erwarten, dass alles getan wird, um unnötige Widerstände und Erschwernisse aus dem Weg zu räumen“, unterstreicht die Präsidentin des Wirtschaftsforums der SPD.