Wirtschafsforum der SPD e.V.

Europastaatsminister Michael Roth: „Europa als Labor für moderne Industrie“ / Regina von Flemming übergibt Fachforum Europa und Außenwirtschaft an Corinna Schulze

25.07.2019

Berlin, 25. Juli 2019 – Wenige Wochen nach der Europawahl diskutierten die Mitglieder des Wirtschaftsforums der SPD gestern aktuelle Chancen und Herausforderungen der Europäischen Union im Rahmen einer Arbeitssitzung mit dem Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Roth, MdB. Roth plädierte für eine Renaissance des industriellen Ansatzes in Europa: „Wir müssen Europa als Labor für moderne Industrie begreifen und mit den anderen EU-Mitgliedstaaten zusammenarbeiten, um Wettbewerbsvorteile und die Innovationskraft zu heben“. Die deutsche Industrie habe nur eine Chance, wenn die Industriepolitik europäisch und zusammen mit Aspekten der Ökologie und der Digitalisierung gedacht werde, so Roth.

Staffelübergabe des Fachforums Europa und Außenwirtschaft

Regina von Flemming, langjähriges Mitglied im erweiterten Präsidium des Wirtschaftsforums der SPD, übergab die Leitung des Fachforums Europa und Außenwirtschaft an Corinna Schulze. Regina von Flemming will sich künftig als Aufsichtsrastmitglied von Mobile TeleSystems mit Sitz in Moskaustärker auf ihre vielfältigen Aufgaben in Russland konzentrieren. Seit 2015 ist von Flemming im Aufsichtsrat des russischen Marktführers für Telekommunikation. Seit Juli 2018 ist von Flemming außerdem für Accenture Russia & Kasachstan tätig. „Mit Regina von Flemming verlieren wir eine unserer engagiertesten Fachforumsleiterinnen. Sie hat das Fachforum Europa und Außenwirtschaft von Beginn an maßgeblich aufgebaut und war mit ihrer Fachkompetenz und ihrem breiten Netzwerk ein Anker für unser Verbandsleben“ bedankte sich der Präsident des Wirtschaftsforums der SPD, Dr. Michael Frenzel.

Corinna Schulze neue Fachforumsleiterin

Ihre Nachfolgerin, Corinna Schulze, ist Director EU Government Relations für SAP bei den europäischen Institutionen in Brüssel und freut sich auf ihre neue Aufgabe. „Europapolitisch kommen spannende Zeiten auf uns zu“, unterstreicht Schulze. Die Brexit-Verhandlungen und die Fragmentierung der politischen Parteien im Europäischen Parlament bringen viele Turbulenzen. Die Europäische Union stehe aber auch vor dem Hintergrund der weltweiten Handelsstreitigkeiten vor enormen Herausforderungen. „Des Weiteren verlangt die Weiterentwicklung des digitalen Binnenmarktes nach tragfähigen Antworten.“ Zudem müsse die Um- und Durchsetzung der europäischen Regeln vorangetrieben werden.

Das PDF der Pressemitteilung finden Sie hier.

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