Resiliente Energieversorgung: Wie können wir Energiesicherheit gewährleisten, Abhängigkeiten reduzieren und Lieferketten widerstandsfähiger gestalten?
Die Sperrung der Straße von Hormus und ihre Auswirkungen auf die internationalen Energie- und Rohstoffmärkte haben die Frage der Energiesicherheit mit neuer Dringlichkeit auf die Agenda gesetzt. Gleichzeitig stellt der tiefgreifende Umbau der Energieversorgung im Zuge der Dekarbonisierung neue Anforderungen an Energiesystem und -marktdesign.
Vor diesem Hintergrund haben wir vergangene Woche mit Bernhard Kluttig, Abteilungsleiter für Sicherheit, Gas und Wasserstoff sowie Beteiligungen im BMWE, und Florian Dötterl, Executive Vice President Corporate Communication & Governmental Relations bei Uniper, in einer Arbeitssitzung des Fachforums „Energie & Klima“ unter Leitung von Präsidentin Prof. Dr. Ines Zenke über zentrale strategische Hebel für eine resiliente Energieversorgung diskutiert.
Im Gespräch mit den anwesenden Mitgliedern, moderiert von Dr. Kai Lobo, zeigte sich, dass Resilienz in Energie und Lieferketten nur durch das Zusammenspiel mehrerer Instrumente erreicht werden kann – wie z. B. die Umsetzung eines umfassenden Lieferketten-Monitorings, die zügige Umsetzung der großen Energiegesetze (darunter StromVKG, EEG und Netzpaket), die Stärkung der heimischen Produktion, ein netzdienlicher Ausbau der Erneuerbaren, die Befüllung der strategischen Gasreserven sowie die Erschließung neuer Energie- und Rohstoffpartnerschaften.