Die Bedrohungslage der Zukunft: Masse trifft Hightech. Autonome und KI-gestützte Systeme verändern bereits heute grundlegend Aufklärung, Wirkung, Schutz und Führung auf dem Gefechtsfeld und stellen Bundeswehr und NATO vor neue Fragen der Integration und Skalierung. Denn, so brachte es Generalleutnant Heico Hübner, stellv. Inspekteur des Heeres und Kommandeur Militärische Grundorganisation, auf den Punkt: “Daten sind die neue Munition”.
Über diese Implikation sowie die Rolle von Autonomen Systemen haben wir mit dem Generalleutnant und Christoph Schmid, MdB, Mitglied Verteidigungsausschuss und stellv. Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, im Fachforum Sicherheit gesprochen.
In den Impulsen sowie der Diskussion, moderiert von Fachforenleiterin Dr. Stephanie Willmann, wurde klar: Die tiefe und breite Integration Autonomer Systeme ist zentral, um unsere Streitkräfte zu schützen und glaubwürdige Abschreckung zu gewährleisten. Aus Sicht der Streikräfte: “Elektronische Kampfführung zum Schutz der eigenen Plattformen ist Jedermanns-Sache”, so Generalleutnant Heico Hübner.
Entscheidend dafür sind auch die Geschwindigkeit sowie technologische, taktische und strategische Innovation. Klar wurde dabei auch: Vieles ist bereits Realität. Autonome Systeme sind kein Zukunftsthema mehr, sondern längst sind als “viertes Manöverelement” Teil der Einsatzplanung – die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie schnell sie in die Breite kommen.“