NFL-Premiere in Berlin – Einblick in die Expansionsstrategie einer der am stärksten wachsenden Sportarten weltweit
Die National Football League (NFL) begeistert global immer mehr Menschen. Mit dem frischen Eindruck des ersten NFL-Matches im Berliner Olympiastadion sprachen wir mit Gerrit Meier, Head of NFL International und Dr. Holger Jakob, LL.M.Eur, über die Entwicklung der letzten Jahre, aber auch darüber, warum die Strukturen in den USA für einen ausgeglicheneren Wettbewerb sorgen.
NFL-Woche in Berlin zeigt: Sport und Entertainment sind eng verzahnt
Auch in Europa und gerade in Deutschland gewinnt die NFL an Popularität – und wird damit auch zunehmend zum Wirtschaftsfaktor, wie Vizepräsidentin Dr. Tanja Wielgoß eingangs unterstrich. Im Vorfeld des Matches der Indianapolis Colts gegen die Atlanta Falcons fanden zahlreiche Events und Aktivitäten in Berlin statt. Die NFL setzt mit ihrem Rahmenprogramm neue Maßstäbe im Sport – für Fans, Sponsoren und nicht zuletzt auch die Teams.
Strategische Partnerschaften als Ausdruck transatlantischer (Wirtschafts-)Beziehungen
Durch Partnerschaften intensiviert die NFL ihre Verbindungen in den deutschen Markt: Mit der DFL Deutsche Fußball Liga, aber auch auf Vereinsebene gibt es strategische Partnerschaften, wie die Detroit Lions mit dem 1. FC Köln, die Pittsburgh Steelers mit Borussia Dortmund oder auch die Zusammenarbeit der Seattle Seahawks mit den Profifußballern Tim Kleindienst (Borussia Mönchengladbach) und Kevin Müller (1. FC Heidenheim) als Botschafter des Teams. Schon heute stehen die NFL und der deutsche Profifußball in engem Austausch und können so gegenseitig neue Absatzmärkte erschließen.
Die von Ulrike Hiller, Co-Leiterin unseres Gesprächskreises Sport, moderierte Diskussion verdeutlichte: Für einen langfristig attraktiven Wettbewerb braucht es ein Level playing field. Der Austausch bot eine Vielzahl an Erkenntnissen und Impulsen, die für den deutschen und insbesondere auch den europäischen Sport als Ganzes von Bedeutung sind. In unserem Gesprächskreis Sport werden wir darüber weiter diskutieren. Wir freuen uns über alle Stimmen aus dem Sport und der Sportwirtschaft, die diesen Prozess mitgestalten möchten – Fortsetzung folgt!
Credits: Wirtschaftsforum der SPD e.V., Dr. Holger Jakob (Foto 1)