• Neue Wege für die geförderte private Altersvorsorge mit Frauke Heiligenstadt, MdB

23.01.2026

Die Zukunft der privaten Altersvorsorge soll flexibler, einfacher und kostengünstiger werden.

Die Bundesregierung hat Ende 2025 wichtige Entscheidungen getroffen, um die private und betriebliche Altersvorsorge nachhaltig zu stärken. Gemeinsam haben wir mit Frauke Heiligenstadt, finanzpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, in einer digitalen Arbeitssitzung der AG Altersvorsorge dazu diskutiert. Geleitet wurde die Sitzung von unserer Schatzmeisterin Prof. Dr. Susanne Knorre und Vizepräsident Dr. Peter Güllmann.

Der Gesetzesentwurf sieht dabei eine grundlegende Modernisierung der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge vor, einschließlich renditeorientierter Altersvorsorgedepots und eines kostengünstigen Standardprodukts. Frauke Heiligenstadt stellte unseren Mitgliedern diese Vorhaben vor: Die zukünftige kapitalgedeckte Altersvorsorge sieht eine beitragsproportionale Förderlogik vor, die staatliche Förderung stärker an die tatsächlichen Einzahlungen koppeln soll. Gleichzeitig soll das künftige Modell die Möglichkeiten des Kapitalmarkts besser nutzen und Anlegerinnen und Anlegern die Option eröffnen, ein entsprechendes Depot einzurichten. Ergänzend wird mit der Frühstart-Rente ein neues kapitalgedecktes und anschlussfähiges Vorsorgekonto für Kinder vorbereitet.

In der Diskussion würdigten unsere Mitglieder diese Reformgesetze und brachten weitere Anregungen ein, insbesondere wie die zur Anschlussfähigkeit an bestehende Verträge, der Rolle von Bildung, Beratung und der Produktgestaltung.

Aber alles in allem wird hier der Koalitionsvertrag ohne viel Lärm umgesetzt. Wir bleiben dran und werden das weitere Gesetzgebungsverfahren im Wirtschaftsforum begleiten.