• Wirtschaftsfaktor geistiges Eigentum: Wie verändert KI die Filmwirtschaft?

23.02.2026

Wie KI die Filmwirtschaft verändert – mehr Produktivität oder Bedrohung für geistiges Eigentum? 

Ob in der Produktion, der Regie oder der Datenauswertung – Künstliche Intelligenz ist längst in der Kultur- und Kreativwirtschaft angenommen. Alte und erfolgreiche Geschäftsmodelle verändern sich rasant. Kann die Filmbranche wettbewerbsfähig bleiben, durch KI und Digitalisierung neue Potenziale entwickeln und gleichzeitig ihren Kern, das geistige Eigentum, schützen und angemessen monetarisieren? 

Genau in diesem Spannungsfeld lud unser Fachforum „Kultur- und Kreativwirtschaft“ am Rande der diesjährigen Berlinale in die Geschäftsstelle des SPD-Wirtschaftsforums. Den Ausgang für die Diskussion lieferte unser hochkarätig besetztes Panel: Bernd Gallep, Leiter der Abteilung „Innovation und Kreativwirtschaft“ beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Drehbuchautorin und Regisseurin Sonja Heiss und Martin Rabanus, MdB und kultur- und medienpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion sprachen mit Fachforenleiterin Katharina Hiersemenzel über die Facetten von Herausforderungen und Veränderungen der Filmbranche.  

Vizepräsidentin Dr. Tanja Wielgoß skizzierte eingangs den Spannungsbogen: KI verändert die Filmwirtschaft – doch wie können wir sie gezielt nutzen und den Rahmen bilden, mehr Produktivität und Expertise sammeln und gleichzeitig den Wert geistigen Eigentums bewahren? 

Innovation und Zukunft gestalten 
Innovationen und Veränderungen sind aus der Kultur- und Kreativwirtschaft nicht wegzudenken – doch braucht es zugleich für alle Akteure und Akteurinnen ganz klar Rechtssicherheit, die der gesamten Wertschöpfungskette der Branche eine Zukunft gibt. Wie gestalten wir also gemeinsam den Markt der Zukunft? Und welche Vergütungsmodelle sind die tragfähigen der Zukunft? Eine klare Botschaft: Für die Herausforderungen des deutschen Filmstandorts bedarf es auch einer Antwort auf europäischer Ebene. 

Unsere Konferenz hat die Konfliktlinien klar aufgezeigt. Was Mut macht: Dass Filmbranche und Politik das gleiche Ziel vor Augen haben: Eine Kultur- und Kreativwirtschaft, die Wertschöpfung und Arbeitsplätze sichert – und die auch in Zukunft Geschichten erzählt, die berühren und Emotionen auslösen.