• Das SPD-Wirtschaftsforum kommentiert zu den heute veröffentlichten Empfehlungen der Rentenkommission an die Bundesregierung.

23.06.2026

Berlin, 23. Juni 2026 –Das SPD-Wirtschaftsforum kommentiert zu den heute veröffentlichten Empfehlungen der Rentenkommission an die Bundesregierung:

Prof. Dr. Ines Zenke, Präsidentin des SPD-Wirtschaftsforums:

„Die Rentenkommission hat ihre Empfehlungen ausgesprochen und das auch noch weit vor dem ursprünglich gesetzten Termin. Allein das zeigt schon die große Einigkeit aller Beteiligten, die mit klaren Handlungsempfehlungen an die Bundesregierung keine Zeit verlieren wollten. Nun braucht es von der Regierung den Mut und den unbedingten Willen, jede Empfehlung zu prüfen und hier zügig ein ausgewogenes Reformenpaket auf den Weg zu bringen. Belastungen und Entlastungen müssen dazu ausbalanciert und nachvollziehbar sein, Partikularinteressen haben an dieser Stelle nichts zu suchen. Wichtig ist, dass auch weiter auf freiwillige Anreize gesetzt wird. Wer freiwillig länger arbeitet und später in Rente geht, sollte davon profitieren. Attraktivere Rahmenbedingungen für die Rückkehr ins Erwerbsleben motivieren dazu, länger zu arbeiten oder nach Unterbrechungen wieder einzusteigen. Jetzt gilt es: Ärmel hoch und umsetzen.“

Prof. Dr. Susanne Knorre, Schatzmeisterin des SPD-Wirtschaftsforums und Leitung des Gesprächskreises AG Altersvorsorge:

„Das Ergebnis zeigt, dass Reformen durch konstruktiven Dialog sind möglich. Die Empfehlungen der Rentenkommission setzen an vielen Stellen den richtigen Impuls. Wichtig ist dabei: Wer die gesetzliche Rente reformieren will, darf die private und betriebliche Altersvorsorge nicht ausklammern. Die Rentenreform muss als Gesamtpaket der Altersvorsorge umgesetzt werden. Nur durch alle drei Säulen der Alterssicherung entsteht ein System, das dauerhaft tragfähig ist und den Menschen auch in Zukunft ein verlässliches Einkommen im Alter sichert.“