• Junges Wirtschaftsforum legt erstes Grundsatzpapier vor

08.06.2026

Berlin, 8. Juni 2026 – Das Junge Wirtschaftsforum des SPD-Wirtschaftsforums, das sich im Januar 2026 konstituiert hat, hat mit seinem ersten Grundsatzpapier die Leitlinien für seine künftige Arbeit festgelegt.

Als ein Verbund junger, engagierter Menschen mit klarer sozialdemokratischer Werteorientierung bekennt sich das Junge Wirtschaftsforum zu mutigen Reformen, die den Staat handlungsfähiger machen, Wachstum ermöglichen und Arbeitsplätze langfristig sichern. „Das schätzen wir sehr“, betont die Präsidentin des Verbandes Prof. Dr. Ines Zenke, und sichert die entsprechende Unterstützung des Präsidiums zu.

Das Junge Wirtschaftsforum ist eine Plattform für junge wirtschaftliche Perspektiven. Hier sollen sich  Young Professionals, junge Talente sowie junge Gründerinnen und Gründer vernetzen. Das Junge Wirtschaftsforum hat bereits rund 60 Mitglieder aus unterschiedlichen Branchen und richtet sich an Menschen bis 35 Jahren.

„Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit sind keine Gegensätze, im Gegenteil. Das zeigt auch unser Positionspapier, das als erster Aufschlag zu verstehen ist. Es bildet die Basis unserer Arbeit. Wir bekennen uns darin klar zum Industriestandort Deutschland. Die Zeit der Rezession müssen wir für gezielte Maßnahmen nutzen, die uns zukunftssicher aufstellen. Dazu gehört auch, dass Besserverdienende sich stärker beteiligen und unsere Führungsetagen diverser besetzt werden“, sagt Ronja Laemmerhirt, Sprecherin des Jungen Wirtschaftsforums.

Dario Schramm, Sprecher des Jungen Wirtschaftsforum ergänzt: „Für uns als junge Generation braucht es einen modernen Staat, der digital, zugänglich, europäisch barrierefrei ist. KI ist dabei eine große Chance, die nicht vertan werden darf. Wir müssen als Staat zudem Abhängigkeiten überwinden und resilienter werden. Auch dafür stehen wir im Jungen Wirtschaftsforum. Zeitgleich erleben wir, dass die SPD im Bereich der Wirtschaftspolitik aktuell wenig bis gar nicht als zukunftsgerichteter Treiber agiert und wahrgenommen wird, auch hier wollen wir entsprechende Impulse setzen.“

Im veröffentlichen Grundsatzpapier geht es unter anderem auch um die gezielte Förderung von Ausbildung und Weiterbildung, um die Anerkennung von Pflege- und Erziehungsleistungen in der Rentenversicherung, um digitale Souveränität und um die Unterstützung von jungen Gründerinnen und Gründern.

Das vollständige Grundsatzpapier des Jungen Wirtschaftsforums können Sie hier abrufen.