Berlin, 28. Januar 2026 – Die Bundesregierung hat heute den diesjährigen Jahreswirtschaftsbericht im Kabinett beschlossen.
Dazu erklärt Verbandspräsidentin Prof. Dr. Ines Zenke: „Dass wir in diesem Jahr wieder mit einem Wirtschaftswachstum rechnen können, geht auch auf das Konto der Bundesregierung. Aber: Noch haben wir den Turnaround der deutschen Wirtschaft nicht erreicht. Die Bundesregierung ist und bleibt daher aufgefordert, die Vorhaben des Koalitionsvertrags umzusetzen und für spürbare Veränderungen im Alltag der Unternehmen in Industrie und Mittelstand zu sorgen. Für uns ist klar: Mehr Machen, weniger Debattieren. Den Fahrplan zur Senkung der Energiepreise, zur Entbürokratisierung und zur Reform des Sozialstaats bitte konsequent abarbeiten. Das gilt ebenso für die strikt investive Verwendung der Finanzmittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität, dessen konjunkturelle Wirkung nicht verpuffen darf.“
Nach drei Jahren der wirtschaftlichen Rezession erwartet die Bundesregierung in ihrem Jahreswirtschaftsbericht 2026 in diesem Jahr ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,0 Prozent. Mit Investitionen von 128,6 Milliarden Euro setzt der Bundeshaushalt einen klaren Schwerpunkt auf Investitionen und Strukturreformen bei gleichzeitiger Konsolidierung.
Zenke weiter: „Wohlstand und Wachstum zu priorisieren: Das ist und bleibt die Hauptaufgabe der Bundesregierung. Wirtschaftspolitik muss geleitet sein von dem Verständnis, Produktivität und Innovationen zu fördern, industrielle Resilienz und digitale Wertschöpfung auszubauen und neue Allianzen in Zeiten geopolitischer Umbrüche zu knüpfen. Nur so wird Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig und strukturell gestärkt werden können.“
Das Wirtschaftsforum der SPD e.V. legt anlässlich der Veröffentlichung des Jahreswirtschaftsberichts 2026 der Bundesregierung zehn Leitlinien vor, die den wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland nachhaltig vorantreiben sollen. Der unternehmerische Berufsverband skizziert Prinzipien einer Wirtschaftspolitik, die Wettbewerbsfähigkeit sichert, Reformen vorantreibt und die im Koalitionsvertrag vereinbarten Maßnahmen weiter konsequent umsetzt.
Das Forderungspapier „Wachstum und Wohlstand priorisieren, Koalitionsvertrag umsetzen, Demokratie stärken“ – 10 Leitsätze für wirtschaftlichen Aufschwung ist hier abrufbar.