Wirtschafsforum der SPD e.V.

Neue Perspektiven für Europa – mit Dr. Katarina Barley

08.04.2019
  • Dr. Katarina Barley
  • Prof. Dr. Henrik Enderlein © Wirtschaftsforum der SPD e.V.
  • Dr. Joachim Lang
  • Maxim Nohroudi
  • Harald Christ
  • Dr. Katarina Barley spricht vor den Gästen des Wirtschaftsforums
  • Dr. Katarina Barley spricht vor den Gästen des Wirtschaftsforums

Fotos: Wirtschaftsforum der SPD e.V. / Marco Urban

Wichtige Entscheidungen – so auch die deutsche Wirtschaft betreffend – werden heutzutage zunehmend in Brüssel gefällt und die Bedeutung der Europäischen Union steigt stetig. Um den wirtschaftlichen und sozialen Wohlstand für alle langfristig zu sichern, brauchen wir zukunftsweisende Antworten auf gegenwärtige Herausforderungen. Um Europa wieder eine tragfähige gemeinsame Perspektive zu geben, müssen wir die Europäische Integration vertiefen und neue Zukunftsprojekte anstoßen. Der Schulterschluss mit Frankreich spielt für Deutschland dabei eine zentrale Rolle.

Die anstehende Europawahl haben wir genutzt, um mit unserer Spitzenkandidatin, Dr. Katarina Barley, und weiteren Experten über diese Möglichkeiten zu diskutieren.

Am 8. April lud unser Schatzmeister Harald Christ in die Deutsche Parlamentarische Gesellschaft und diskutierte mit

  • Dr. Katarina Barley, Spitzenkandidatin der SPD für die Europawahl
  • Prof. Dr. Henrik Enderlein, Direktor, Jacques Delors Institute Berlin
  • Dr. Joachim Lang, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V.
  • Maxim Nohroudi, Co-CEO & Founder, Door2Door GmbH.

Die Moderation übernahm Sandra Parthie, Head of Brussels Office des IW Köln.

Einen starken industriellen Sektor sehen unsere Gäste als eine Chance für den europäischen Wirtschaftsstandort. Gleichzeitig müsse es aber leichteren Zugang für Kapital für den jungen Mittelstand sowie einen differenzierten Umgang mit Daten auf europäischer Ebene geben. Die DSGVO wird dabei von den Diskutanten als europäischer Erfolg genannt.

Darüber hinaus diskutierten unsere Experten über die Schwelle der Bürokratie, eine Vereinheitlichung von Arbeitsmarktstandards und die Vertiefung der Währungsunion.

Neben den wirtschaftlichen gebe es zudem eine Reihe gesellschaftlicher Fragen, die man nur innerhalb eines funktionierenden Binnenmarktes beantworten könne. Dazu gehörten z.B. die Errichtung einer gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik sowie die Strategien zur Bewältigung des Klimawandels.

In einem Positionspapier zur Europawahl plädiert das Wirtschaftsforum der SPD für ein Mehr an Europa, für Freiheit, Gerechtigkeit, Stabilität und Nachhaltigkeit. Das gesamte Papier lesen Sie hier.

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