Über uns
Das Wirtschaftsforum der SPD ist ein unabhängiger unternehmerischer Berufsverband und hat als eigenständig eingetragener Verein keine finanziellen, personellen oder strukturellen Verbindungen zu einer politischen Partei. Als Wirtschaftsforum der SPD e.V. organisiert er in erster Linie den Austausch mit den sozialdemokratischen Verantwortungsträgerinnen und Verantwortungsträgern in Parlamenten, Regierungen und Parteigliederungen in Bund, Ländern und Europa.
Der Verband wurde auf Initiative des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der TUI AG, Dr. Michael Frenzel und einigen Mitstreiterinnen und Mitstreitern im Februar 2015 gegründet. Er hat sich die Förderung und Weiterentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft im 21. Jahrhundert zur Aufgabe gesetzt und begreift nachhaltigen und innovativen ökonomischen Erfolg als Ergebnis des Zusammenwirkens von wirtschaftlichem und sozialem Fortschritt.
Das Forum hat sich von der ersten Stunde an aus Eigenmitteln finanziert und sieht dies als zwingende Voraussetzung für seine Unabhängigkeit von Partei- oder Regierungsprogrammen sowie Koalitionsvereinbarungen an. Umgekehrt ist jedweder Mittelabfluss zu einer politischen Partei durch die Satzung ausdrücklich verboten. Es besteht damit über den gemeinsamen Wertekanon hinaus keinerlei finanzielle, organisatorische oder operative Verbindung zwischen dem Wirtschaftsforum und der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands.
Unsere Mitglieder kommen aus allen Branchen und spiegeln damit den vielfältigen, einzigartigen und erfolgreichen Wirtschaftsstandort Deutschland wider. Im Wirtschaftsforum engagieren sich Unternehmen aus der Automobilindustrie, aus der IT- und Software-Branche, aus der Konsumgüterindustrie, aus der Energiewirtschaft, aus der Versicherungs- und Bankenbranche, aus der Medizintechnik und vielen anderen Bereichen. Darunter sind global agierende Dax- und MDax-Konzerne ebenso wie große, erfolgreiche Familienunternehmen, mittelständische Betriebe, junge, schnell wachsende Startups und internationale Unternehmen mit starker Deutschland-Präsenz. Außerdem unterstützen viele Unternehmerinnen und Unternehmer das Forum mit ihrer persönlichen Mitgliedschaft.
Die Mitglieder bringen sich inhaltlich in insgesamt 13 verschiedenen Fachforen in die Arbeit des Wirtschaftsforums ein. Die Fachforen sind die Motoren des Wirtschaftsforums, hier erarbeiten die Mitglieder Vorschläge, wie der Wirtschaftsstandort Deutschland wettbewerbsfähiger und damit erfolgreicher werden kann. Konkret handelt es sich um folgende Foren:
- Digitales
- Energie und Klima
- Europa und Außenwirtschaft
- Finanzen und Kapitalmarkt
- Gesundheitswirtschaft
- Handel und Konsumgüter
- Kommunales
- Kultur- und Kreativwirtschaft
- Mobilität und Infrastruktur
- Ressourcen und Nachhaltigkeit
- Stadtentwicklung, Bau und Immobilien
- Arbeitswelt, Tarifpartnerschaft und Integration
- Tourismus
Den intensiven Austausch zu weiteren branchenrelevanten bzw. branchenübergreifenden Themen bieten zudem die Arbeitsgruppe Altersvorsorge sowie unsere Gesprächskreise (Industriepolitik, Landwirtschaft, Luft- und Raumfahrt, Sicherheit, Sozialwirtschaft).
In unterschiedlichen Gesprächsformaten werden die aktuellen Themen mit Abgeordneten von Bund, Ländern und der Europäischen Ebene ebenso diskutiert wie mit Ministerinnen, Staatssekretären und Fachleuten aus den Ministerien sowie hochrangigen Parteivertretern.
Das Wirtschaftsforum der SPD setzt sich für einen intensiven Austausch und neue Formen des Zusammenwirkens von Wirtschaft und Politik ein und organisiert den Dialog zwischen den jeweiligen Vertretern. Größten Wert legt der Verband dabei auf Transparenz und die Einhaltung strenger Regeln für die politische Interessenvertretung.
Wir veröffentlichen regelmäßig zum Jahresende eine Liste an Sponsorinnen und Sponsoren, die unsere Veranstaltungen und unsere Verbandsarbeit unterstützen. Die aktuelle Übersicht für das Jahr 2022 finden Sie hier.
Das Wirtschaftsforum der SPD e.V. ist registrierter Interessenvertreter zur Registernummer: R000328 des Lobbyregisters beim Deutschen Bundestag und unterliegt dem gesetzlichen Verhaltenskodex des LobbyRG.
Women in Lead
Das Netzwerk Women in Lead hat sich zum Ziel gesetzt, den Dialog über die zentralen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit um die Perspektive weiblicher Führungspersönlichkeiten zu ergänzen. Innerhalb des Netzwerks kommen dazu engagierte Frauen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen. Sie eint die Überzeugung, dass notwendige Veränderungsprozesse in Gesellschaft und Wirtschaft konsequent und im Sinne der Nachhaltigkeit gestaltet werden müssen.
Women in Lead hat sich im Februar 2021 auf Initiative von Verbandspräsidentin Prof. Dr. Ines Zenke und Bundesministerin Svenja Schulze gegründet (das manager magazin berichtete). Im Juni 2026 fand die Neukonstituierung des Netzwerkes statt, welches die beiden Vorsitzenden bestätigte. Sein Selbstverständnis legte das Netzwerk erstmals im Juni 2021 im Positionspapier „Wirtschaft trägt Verantwortung. Die Zeit ist reif!“ nieder. Sie können das Papier hier abrufen.
Women in Lead (WiL) ist neben dem Politischen Beirat und dem Wissenschaftlichen Beirat die dritte zentrale Plattform im Wirtschaftsforum der SPD, die einen lebendigen Dialog von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft abbildet. WiL wird durch ein “Board” (s.u.) von rund 20 führenden Frauen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft organisiert. Das Board wird von hochrangigen Expertinnen und weiblichen Führungskräften unterstützt („Expert Group“, s.u.), die im regelmäßigen Austausch stehen, ihre Erfahrungen und Perspektiven einbringen und Empfehlungen für Initiativen und Positionierungen geben. Die Verbundenheit und der Wille zur Unterstützung dieses Netzwerkes und zum Austausch mit Women in Lead ist durch die Assoziierung als „fellows&friends“ (F&F) möglich. Darüber hinaus freuen wir uns über F&F, die unser Netzwerk verstärken.
Das Engagement in den vorgenannten drei Kreisen ist nur Vertreterinnen aus der Wirtschaft, Politik und Wissenschaft möglich. Veranstaltungen von Women in Lead stehen zudem interessierten Gästen aus Unternehmen, Verbänden, Politik und Gesellschaft offen und werden erfahrungsgemäß breit genutzt.
Auch weiterhin wird WiL öffentliche Konferenzen zu wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen mit hochrangigen Speakerinnen ausrichten, die Diskussion mit der Öffentlichkeit suchen, mit eigenen Positionierungen klar Stellung beziehen sowie den Diskurs mit allen Stakeholderinnen und Stakeholdern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft führen.
Für Ihre Rückfragen zu Veranstaltungen und dem Netzwerk steht Ihnen Senior Referentin Madeleine Buchmann per Mail unter: womeninlead@spd-wirtschaftsforum.de oder telefonisch unter 0151 / 40 200 009 gern zur Verfügung.

Women in Lead: Mitglieder im Board (Auswahl)

Prof. Dr. Ines Zenke
Präsidentin des Wirtschaftsforums der SPD e.V.

Prof. Dr. Ines Zenke
Prof. Dr. Ines Zenke praktiziert seit über 25 Jahren als Rechtsanwältin. Sie ist in Partnerin und geschäftsführende Mitinhaberin bei der BBH-Gruppe. Die Gruppe beschäftigt heute rund 1.000 Mitarbeitende an 7 Standorten und begleitet mit einem Gruppenumsatz von heute ca. 120 Mio. € etwa 7.000 Mandantinnen und Kunden.
Prof. Dr. Ines Zenke berät Unternehmen und insbesondere deren Geschäftsführer:innen und Vorstände zu Infrastrukturen, Energie, Compliance und bei der Transformation zur Treibhausgasneutralität. Sie lehrt zudem als Honorarprofessorin an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE), Fachbereich Wirtschaft, im Lehrgebiet Infrastrukturrecht und -management.
Prof. Dr. Ines Zenke ist Autorin und Herausgeberin zahlreicher Fachbücher und Publikationen zum Energie-, Wettbewerbs- und Umweltrecht sowie zur Compliance. Auch der Bundestag berief sie bereits mehrfach als Sachverständige in Energie- und Finanzfragen, 2016 war sie ordentliches Mitglied der „Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs (KFK)“ der Bundesregierung. Im Dezember 2022 wurde sie zur stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Uniper SE sowie im Frühjahr 2023 in den Aufsichtsrat der frischli Milchwerke GmbH bestellt. Prof. Dr. Ines Zenke ist seit 2021 die amtierende Präsidentin des Verbandes.

Svenja Schulze
Mitglied des Bundestages, Bundesministerin a.D.

Svenja Schulze
Die studierte Germanistin und Politikwissenschaftlerin hat jahrelange Erfahrungen im Bereich der freiberuflichen Werbe- und PR-Arbeit sowie als Unternehmensberaterin mit Schwerpunkt Public Sector.
Seit 1997 wurde sie mehrfach als Abgeordnete in den Landtag von Nordrhein-Westfalen gewählt, von 2010 bis 2017 war sie Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen. Von 2018 bis 2021 war sie Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. 2021 zog Svenja Schulze für Münster in den Deutschen Bundestag ein und war von Dezember 2021 bis Mai 2025 Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Im Februar 2025 zog sie erneut in den Bundestag ein.
Frau Schulze hat Erfahrung in der Leitung von Organisationen, der Steuerung von strategischen Prozessen und politischen Verhandlungen auf nationaler und internationaler Ebene.

Franziska Giffey
Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe

Franziska Giffey
Franziska Giffey ist seit April 2023 Berliner Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Bürgermeisterin von Berlin und direkt gewähltes Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. Von Dezember 2021 bis April 2023 war sie die Regierende Bürgermeisterin von Berlin. Seit November 2020 ist sie gemeinsam mit Raed Saleh Landesvorsitzende der SPD Berlin. Zuvor war sie von März 2018 bis Mai 2021 Bundesfamilienministerin und davor Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Neukölln.
Nach Beendigung ihres Studiums zur Diplom-Verwaltungswirtin war Franziska Giffey u.a.Europabeauftragte des Berliner Bezirks Neukölln. Neben dieser Tätigkeit absolvierte sie von 2003 bis 2005 ein Studium zum Master of Arts (M.A.) für Europäisches Verwaltungsmanagement. Zwischen 2004 und 2009 war sie außerdem als Dozentin für EU-Fundraising, EU-Beihilferecht, EU-Förderprogramme und Europäisches Projektmanagement an verschiedenen Akademien und Instituten tätig.

Anke Rehlinger
Ministerpräsidentin des Saarlandes

Anke Rehlinger
Am 25. April 2022 wurde Anke Rehlinger vom saarländischen Landtag zur Ministerpräsidentin gewählt, nachdem sie bei der Landtagswahl am 27. März 2022 als Spitzenkandidatin der SPD antrat und ihre Partei bei der Wahl eine absolute Mehrheit der Mandate erreichte. Von Januar 2014 bis April 2022 war Anke Rehlinger Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des Saarlands. Zuvor war Anke Rehlinger von 2012 bis 2014 saarländische Ministerin der Justiz sowie Ministerin für Umwelt und Verbraucherschutz und gehört dem Landtag des Saarlandes seit 2004 an.
Die studierte Juristin trat 1998 in die SPD ein und gehört seit 2017 dem SPD-Parteivorstand an, seit Dezember 2019 als stellvertretende Bundesvorsitzende.

Ulrike Demmer
Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb)

Ulrike Demmer
Ulrike Demmer ist seit September 2023 Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg. Zuvor war sie von Juni 2016 bis Dezember 2021 stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung und stellvertretende Leiterin des Bundespresseamtes.
Die studierte Juristin hat jahrelange Erfahrung im Journalismus. 1998 begann die journalistische Laufbahn bei Radio EINS vom rbb. 2001 wechselte Sie zum ZDF, wo sie nach einem Volontariat als Redakteurin und Reporterin für das ZDF-Morgenmagazin tätig war. Von 2006 bis 2013 arbeitete sie in unterschiedlichen Funktionen für den SPIEGEL. 2013 übernahm sie stellvertretend die Leitung des FOCUS Hauptstadtbüros und 2015 die Leitung des Hauptstadtbüros des RedaktionsNetzwerks Deutschland.
Frau Demmer besitzt ausgewiesene Expertise im Bereich politischer Kommunikation und politischer Entscheidungsprozesse sowie ausgeprägte Führungserfahrung in Organisationen und Medienhäusern.

Prof. Dr. Elke Eller
Aufsichtsrätin, ehem. Vorständin/ Arbeitsdirektorin TUI

Prof. Dr. Elke Eller
Prof. Dr. Elke Eller steht für ein ganzheitliches Verständnis der Herausforderungen von Transformationsprozessen. Der Mensch steht im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Sie begleitet Unternehmen im Wandel und bei der Digitalisierung von Geschäftsmodellen und -prozessen. Mit vielfältigen Blickwinkeln: Als Personalvorständin bei der TUI (bis Oktober 2021) und bei VW (bis 2015) sowie ehemalige Präsidentin des Bundesverbands der Personalmanager (BPM), seit Oktober 2021 außerdem als Aufsichtsrätin, Entrepreneurin und Coach. Prof. Dr. Elke Eller ist Mit-Initiatorin von encourageventures e.V. und Investorin von DearEmployee.

Susanne Fabry
Mitglied im Vorstand der RheinEnergie AG

Susanne Fabry
Susanne Fabry ist Mitglied im Vorstand der RheinEnergie AG.
Die studierte Juristin mit einem zusätzlichen MBA in European Utility Management arbeitet seit 1997 in der Energiewirtschaft: nach Beginn bei einem kommunalen Unternehmen seit 2003 in unterschiedlichen nationalen wie internationalen Funktionen überwiegend innerhalb des E.ON-Konzerns, seit 2011 durchgängig in verschiedenen Feldern der Netzwirtschaft und strategischen Ausrichtung der Netze. Darüber hinaus war sie als Aufsichtsrätin für verschiedene Energieunternehmen tätig.
Susanne Fabry gilt als Expertin für das erfolgreiche Führen innerhalb eines Veränderungsumfelds. In Ihrer Arbeit legt Sie großen Wert auf die Vernetzung von und den Austausch von Menschen. Als Mentorin setzt sich für die Stärkung von Frauen in der Wirtschaft ein.

Nora Heer
Vizepräsidentin des Wirtschaftsforums der SPD e.V.

Nora Heer
Nora Heer ist Gründerin und Geschäftsführerin des Institute of Humain Organisation – einer KI-Transformationsberatung, die mittelständische Unternehmen in Deutschland dabei unterstützt, den Wandel mit Künstlicher Intelligenz aktiv zu gestalten. Seit September 2025 ist sie als Vizepräsidentin Teil des Geschäftsführenden Präsidiums des Wirtschaftsforums der SPD e.V.
Seit über 20 Jahren bewegt sie sich an der Schnittstelle von IT, KI und Organisationsentwicklung. In dieser Zeit hat Nora Heer zahlreiche Start-ups mit aufgebaut, skaliert und internationalisiert – mit Fokus auf die Menschen, die Organisationen erfolgreich machen. Ihr besonderes Interesse gilt der Befähigung von Führungskräften und Entscheidungsträger:innen im digitalen Wandel.
Als Head of Organization bei Project A Ventures, einem operativen Venture Capital-Geber und Company Builder, hat sie den Aufbau der Holdingstruktur mitgestaltet und Start-ups von der frühen Phase bis zur Skalierung operativ begleitet. Später gründete Nora Heer das HR-Tech-Unternehmen Loopline Systems, das digitale Lösungen für Feedback- und Performance-Management entwickelt – zur wirksamen Gestaltung von Führung, Zusammenarbeit und Kulturwandel. Das Unternehmen führte sie sechs Jahre lang operativ und übergab anschließend an ihren Mitgründer.
Zuvor hatte sie den Aufbau der Meltwater Group unterstützt – ein Unternehmen, das in dieser Zeit von fünf auf über 940 Mitarbeitende an 36 Standorten weltweit gewachsen ist.

Prof. Dr. Susanne Knorre
Schatzmeisterin des Wirtschaftsforums der SPD e.V.

Prof. Dr. Susanne Knorre
Susanne Knorre ist seit mehr als 20 Jahren als Unternehmensberaterin tätig. Mit langjähriger Führungserfahrung in Unternehmen und Verwaltung ist sie eine unabhängige Strategieberaterin, die unterschiedliche Perspektiven miteinander verbinden kann: Wissenschaft und Praxis, Politik und Wirtschaft, Vorstand und Aufsichtsrat.
Susanne Knorre verfügt über eine ausgewiesene Expertise als Aufsichtsrätin und ist aktuell bei der NordLB sowie der Salzgitter AG als Mitglied des Aufsichtsrats bestellt. Zuvor war sie u.a. Mitglied im Aufsichtsrat bei der Deutschen Bahn AG, der Rain Carbon Germany GmbH und der STEAG GmbH.
Nach Studium der Politischen Wissenschaften und der Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Hamburg und Basel, dem Staatsexamen für den höheren allgemeinen Verwaltungsdienst sowie der Promotion an der Universität Hamburg übernahm Susanne Knorre zunächst verschiedene Funktionen im Wirtschafts- und Verkehrsministerium Rheinland-Pfalz. Von 1990 bis 1993 war sie Leiterin des Ministerbüros. Danach wechselte sie zur Preussag AG Hannover, um dort ab 1998 die Leitung der Konzernkommunikation zu verantworten. Von 2000 bis 2003 war sie Ministerin für Wirtschaft, Technologie und Verkehr des Landes Niedersachsen. Als Management Partner von Weber Shandwick und Geschäftsführerin der GROTE&KNORRE GmbH sammelte sie Erfahrungen in der nationalen und internationalen Unternehmensberatung.
Susanne Knorre lehrt seit 2005 an der Hochschule Osnabrück. 2007 nahm sie dort die Berufung auf eine nebenberufliche Professur an. Zuvor war sie u.a. mit Lehraufträgen am Master-Studiengang „Organization Studies” der Universität Hildesheim sowie an der Universität Kapstadt am Department of Political Studies betraut. Susanne Knorre lehrt auch weiterhin an nationalen und internationalen Hochschulen und engagiert sich in Fachgremien aus Wirtschaft und Politik. Sie arbeitet als Autorin und Herausgeberin von Lehr- und Fachbüchern zur kommunikationszentrierten Managementlehre.

Christine Lambrecht
Bundesministerin der Verteidigung a.D.

Christine Lambrecht
Christine Lambrecht war zuletzt von Dezember 2021 bis Januar 2023 Bundesministerin der Verteidigung. Zuvor war sie von 2019 bis 2021 Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz sowie von Mai bis Dezember 2021 auch Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Volljuristin studierte an den Universitäten Mannheim und Mainz und absolvierte nach dem zweiten juristischen Staatsexamen auch die Magistra der Verwaltungswissenschaften an der Deutschen Verwaltungshochschule in Speyer. Von 1995 bis 2021 arbeitete sie als Rechtsanwältin und war von 1998 bis 2021 durchgängig Mitglied des Deutschen Bundestages. Sie bekleidete während dieser Zeit verschiedene Ämter in der SPD-Bundestagsfraktion und im Fraktionsvorstand. Bevor sie 2019 zur Justizministerin ernannt wurde, war sie von 2018 an Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister der Finanzen, Olaf Scholz.

Dr. Martina Niemann
Mitglied im Vorstand der DB Cargo AG

Dr. Martina Niemann
Martina Niemann ist Vorständin Finance/Controlling der DB Cargo AG in Mainz.
Die promovierte Volkswirtin arbeitete nach dem Studium zunächst als Venture Capital Managerin, seither liegt ihr beruflicher Schwerpunkt in der Mobilitäts- und Logistikbranche. Nach einem Start im Beteiligungsmanagement der Deutschen Lufthansa AG wechselte sie als Leiterin Controlling für die Reisebüro-Ketten in den Kaufhof-Konzern. Ab 1995 hatte Martina Niemann dann verschiedene Führungspositionen bei der Deutschen Bahn AG inne. Anfang 2012 ging sie als Personalchefin zur Fluggesellschaft Air Berlin und übernahm 2018 in der Lufthansa Group das Personalmanagement für die Lufthansa Airlines.
Martina Niemann ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

Tuesday Porter
Leiterin Konzernrepräsentanz und Aufsichtsrätin der TÜV NORD AG

Tuesday Porter
Tuesday Porter verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in technisch orientierten Dienstleistungsunternehmen. Seit 1999 arbeitet sie in unterschiedlichen Funktionen für die TÜV NORD GROUP. Die Dipl.-Wirtschaftsjuristin (FH) und Bachelor of Commercial Economics hat zusätzlich einen MBA-Abschluss und verantwortet seit 2010 als Leiterin der Konzernrepräsentanz die Interessenvertretung des Konzerns in Politik- und Regierungsangelegenheiten. Seit 2018 ist sie Mitglied des Aufsichtsrates der TÜV NORD AG.
Tuesday Porter setzt sich seit vielen Jahren für Diversity und Frauen in Führungspositionen ein. Sie ist Gründungsmitglied und Ex-Sprecherin des internationalen Unternehmens-Netzwerks der TÜV NORD GROUP „t h e n e t w o r k“, welches das Ziel verfolgt, die Vielfalt im Unternehmen sowie die Sichtbarkeit von Frauen zu erhöhen. 2021 wurde sie als eine von “40 over 40 – Germany’s Most Inspiring Women” ausgezeichnet, 2022 wurde sie Preisträgerin des FTA-Felicitas Preises in der Kategorie „NETZWERK leben. #ImpactTogether“.

Rita Schwarzelühr-Sutter
Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesumweltminister

Rita Schwarzelühr-Sutter
Rita Schwarzelühr-Sutter ist Mitglied des Deutschen Bundestages und seit Mai 2025 Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Dieses Amt hatte sie bereits in der 18. und 19. Wahlperiode des Deutschen Bundestages inne und war dabei unter anderem Kuratoriumsvorsitzende der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Von Dezember 2021 bis Mai 2025 war sie Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin des Innern und für Heimat.
Sie sammelte berufliche Erfahrung im Marketingbereich sowie in der Beratung eines Mitglieds des Deutschen Bundestages, außerdem war sie als Unternehmensberaterin tätig. Dem Deutschen Bundestag gehörte sie von 2005 bis 2009 und wieder seit 2010 an.
Rita Schwarzelühr-Sutter besitzt durch ihre Tätigkeiten ausgezeichnete Fähigkeiten bei der Leitung von Führungsgremien, bei der Lösung von Entscheidungskonflikten sowie bei Verhandlungen auf nationaler und internationaler Ebene. Sie setzt dabei auf die Motivation der Beteiligten sowie auf zielorientierte Teamarbeit für innovative Lösungen.

Hiltrud Dorothea Werner
Mitglied im Erweiterten Präsidium des Wirtschaftsforums der SPD

Hiltrud Dorothea Werner
Hiltrud D. Werner ist in verschiedenen Aufsichtsorganen vertreten, u.a. seit September 2022 bei der Hensoldt AG. Bis Juni 2026 war sie fünf Jahre lang Aufsichtsratsvorsitzende der Mitteldeutschen Flughafen AG. Sie verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Automobilindustrie mit den Schwerpunkten Governance, Audit, Prozessmanagement, Change Management, Finanzdienstleistungen und Risikomanagement.
Nach dem wirtschaftswissenschaftlichen Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg war sie in einem Softwareberatungsunternehmen tätig, bevor sie zur BMW Bank wechselte. Sie setzte ihre Karriere in unterschiedlichen Führungsfunktionen der Konzernrevision, bei BMW, MAN SE, ZF Friedrichshafen AG und der Volkswagen AG, fort. Von 2017 bis 2022 war Hiltrud Werner Vorständin für Integrität und Recht der Volkswagen AG und leitete unter anderem die Compliance- und Integritätsteams, das Risikomanagement sowie die Rechtsabteilung.
Die Governance- und Nachhaltigkeitsexpertin unterstützt in Netzwerken Frauen in deren beruflicher Entwicklung. Sie ist Kuratoriumsmitglied in der Volkswagen Stiftung sowie in der Stiftung Garnisonkirche Potsdam.

Dr. Tanja Wielgoß
Vizepräsidentin des Wirtschaftsforums der SPD e.V.

Dr. Tanja Wielgoß
Dr. Tanja Wielgoß ist Gründerin und Co-CEO von Stella Circle, einer Plattform für progressives C-Level-Leadership mit dem Ziel, Leadership neu zu denken und Zukunft aktiv zu gestalten. Zuvor war sie Vorstandsvorsitzende der Vattenfall Wärme in Deutschland sowie der Berliner Stadtreinigung, initiierte und verantwortete in beiden Firmen die strategische Neuausrichtung und kulturelle Transformation. Ihre Karriere begann sie bei Roland Berger, später war sie Partnerin bei Kearney mit Fokus auf Transport, Logistik und Infrastruktur. Die Geschäftsführung des Bundesverbands der Deutschen Fluggesellschaften rundet das Bild ab.
Die erfahrene Aufsichtsrätin (u.a. Lufthansa Cargo, Österreichische Bundesbahnen Infrastruktur AG, Vorsitz der börsennotierten Fernheizwerk Neukölln AG) ist heute stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats von 4flow SE, Stiftungsrätin der AllBright Stiftung seit deren Gründung in Deutschland 2016 sowie Mitglied der Kuratorien der TU Berlin und des Fraunhofer IAO. Darüber hinaus ist sie Mitgründerin der FC Viktoria GmbH, deren übergeordnetes Ziel es ist, Frauen im Sport sichtbarer zu machen.
Women in Lead: Mitglieder der Expert Group (Auswahl)
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Hochkarätige Veranstaltungen, direkter und intensiver Dialog mit Fachpolitikerinnen und Fachpolitikern, Hintergrundgespräche und Austausch – in Berlin, Brüssel und den Regionen und überall dort, wo es für Sie drauf ankommt. Lernen Sie das Wirtschaftsforum der SPD kennen. Es lohnt sich!
Eintrag in das Lobbyregister
Das Wirtschaftsforum der SPD e.V. ist seit Februar 2022 in das Lobbyregister für die Interessenvertretung gegenüber dem Deutschen Bundestag und der Bundesregierung eingetragen – Registernummer 328.
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Vielfalt und Demokratie sind unverzichtbar für unsere Gesellschaft. Das erfordert Haltung und aktives Einstehen für diese Werte. Der Arbeitsplatz bietet dafür einen wichtigen Raum: Hier treffen Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen, Meinungen und Perspektiven aufeinander. Mit Unterzeichnung der Charta der Vielfalt verpflichten sich Unternehmen und Organisationen, Chancengleichheit für ihre Beschäftigten herzustellen bzw. zu fördern und ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist.